TOPFSCHLAGEN im übertragenen Sinn und der Ernährungs-Zusammenhang
Ich fühle immer einen großen Unterschied zwischen meinen „guten“ und meinen „schlechten“ Phasen. Auslöser für entweder gut oder schlecht ist bei mir meistens die ERNÄHRUNG (mehr dazu weiter unten).Dies empfinde ich dann häufig als Bestrafung bzw. als Belohnung. Aus spiritueller Sicht ist mir natürlich klar, dass man sich nicht verurteilen soll. Für mich gilt es dann, zu lernen, nicht so streng mit mir zu sein, mir ganz bewusst etwas zu erlauben (das dann möglicherweise zu einer schlechteren Phase führt…) und das mir-selbst-Verzeihen zu üben.
Andererseits komme ich mehr und mehr dahin, zu verstehen, dass es gleichzeitig auch GEWOLLT ist, dass sich Zustände BESSER oder eben SCHLECHTER ANFÜHLEN. Und da kommt der VERGLEICH mit dem TOPFSCHLAGEN ins Spiel.
Man bekommt VOM LEBEN EINE RÜCKMELDUNG, ob man auf dem RICHTIGEN WEG oder auf dem FALSCHEN WEG ist. Diese Rückmeldung kann in Form von Ereignissen im Außen auftauchen oder in Form von Gedanken, Gefühlen, Stimmungen, Körperempfindungen. Und da SOLL es sich eben manchmal auch SCHLECHT ANFÜHLEN (beim Topfschlagen wäre das, wenn die anderen rufen KALT, GANZ KALT), wenn es aus höherer Sicht sinnvoller wäre, einen anderen Weg einzuschlagen, einen der ganz klar zu mehr Freude im Leben führt.
Andersherum bekommt man die WARM-RÜCKMELDUNG, wenn man sich auf dem RICHTIGEN WEG befindet.
Was bedeutet nun für mich eine schlechtere und eine bessere Ernährungsphase?
Zunächst sei gesagt, dass es ein pauschales „Gut“ und „Schlecht“ bei Ernährung natürlich nicht gibt. Letztlich muss jeder für sich selbst herausfinden, was ihm gut tut und was nicht. Die Intuition sollte dabei der maßgebliche Berater sein.
Und dann gibt es den wertvollen Vergleich zu anderen Lebensmitteln, also ein „Gut“ oder „Schlecht“ im Vergleich zu etwas anderem. Ich könnte z.B. viel leichter die Frage beantworten, ob ich Reis für ein besseres Lebensmittel als Pommes halte als die pauschale Frage, ob Reis ein gutes Lebensmittel ist.
Hier möchte ich jetzt also einige Eckpunkte nennen, die für mich persönlich eine Bedeutung haben, wenn ich von einer guten Phase spreche:
- Hoher Anteil pflanzlicher Lebensmittel (90 – 100 %).
- Hoher Anteil an Obst, Gemüse, Kräutern
- Wenig (oder gar kein) Industriezucker
- Wenig (oder gar kein) Gluten
- Möglichst wenig Fett
- Nennenswerter Rohkost-Anteil