Schweregefühl

Gedankenspiel zum Thema Gefühl der Schwere mit den Antworten vom lieben Gott, die ich zu diesem Thema erhalten habe.

In manchen Momenten fühlt sich für mich gerade alles anstrengend und schwer an.

In meiner Weltsicht gehe ich davon aus, dass wir mittendrin im großen Wandel hin zu einer deutlich höher schwingenden Realität sind (man könnte auch sagen deutlich schönere, freudvollere, friedvollere Welt etc.). In dieser Sicht gehe ich also davon aus, dass sich bald alles dauerhaft wesentlich leichter anfühlen wird.

Manchmal fällt es mir dann leicht, die Schwere fast ein wenig zu genießen, bzw. zumindest auf jeden Fall in die Akzeptanz zu gehen. Wenn ich Schwere bald für tausende von Jahren nicht mehr erleben werde, dann kann ich jetzt noch einmal ganz bewusst reinspüren: Wie genau fühlt sich Schwere an?

Sinnvoll ist natürlich im Anschluss noch einmal ein bewusster Blick auf das, was sich auch jetzt ganz aktuell (nicht irgendwann in einem ungewissen Zukunft-Szenario) schon leicht anfühlt. Welcher Lebensbereich, welcher Teil des Körpers, welche Beobachtung z.B. der Natur fühlt sich leicht an?

 

Vom lieben Gott habe ich zu diesem Thema zwei Antworten bekommen, die noch in eine etwas andere Richtung gehen.

Meine Frage am Abend vor dem Einschlafen lautete „Warum fühlt sich für mich manchmal gerade alles so schwer an?“ bzw. „Wie gehe ich bestmöglich mit dem Gefühl der Schwere um?“

Zweierlei, was daraufhin passierte, deute ich als Antworten auf meine Frage (die übrigens natürlich auf mich persönlich abgestimmt sind und so nicht für jeden passen müssen).

1.)    In der Nacht habe ich geträumt, ich sei an einer Tankstelle und würde mein Auto mit Super betanken. Ich wurde dort jedoch darauf hingewiesen, dass es gar nicht unbedingt Super sein müsste, dass mein Auto mit einem Kraftstoff von geringerer Qualität sogar besser fahren würde.

Meine Interpretation dazu: Schraube deinen Perfektionismus runter. Beim Thema Ernährung, aber auch in anderen Lebensbereichen. Manchmal ist weniger mehr, und es wird dann leichter.

 

2.)    Am Morgen wachte ich gegen 5.10 Uhr auf. Der Wecker war auf 5.20 Uhr gestellt. Ich hatte einen extrem großen Widerwillen, gleich aufstehen zu müssen (was ich in dieser starken Form sonst zum Glück nicht kenne).

Da der Widerwille so groß war, wusste ich gleich, dass es Sinn macht, dieses Gefühl, nicht einfach zu übergehen. Und obwohl mein Verstand viele Gründe hatte, warum ich aber doch jetzt gleich aufstehen müsste, habe ich dem Zeichen nachgegeben und meinen Wecker auf 6 Uhr weitergestellt. Mittlerweile habe ich ein starkes Vertrauen entwickelt, dass mich das Achten auf derlei Zeichen immer zum Besseren Verlauf der Ereignisse führt.

Zum Einen stellte sich sofort ein großes Erleichterungsgefühl ein. Zum Anderen spürte ich wenige Minuten später so viel positive Energie, dass ich quasi direkt Lust zum Aufstehen hatte und noch vor der ursprünglichen Weckzeit im Badezimmer war.

Meine Interpretation dazu: Du gewinnst Energie und es wird leichter, wenn du dich von der inneren Stimme/von den Zeichen (wie auch immer…) führen lässt und nicht zwanghaft an der ursprünglichen Planung festhältst. Dem Verstand sollte man kurzfristig dabei immer mal wieder eine Pause gönnen und das „Geplapper“ mit den ganzen Begründungen in dem Moment ignorieren.